Wie eine Schreibmaschine.

Texter schreibt, denkt und rappt mit einer Präzision, die an eine Maschine erinnert. Wort für Wort, Zeile für Zeile. Technisch versiert, rhythmisch genau und oft mit einer fast schon nüchternen Klarheit.

Wie eine Schreibmaschine ist auch der Künstler selbst ein Relikt aus einer anderen Zeit. Seine ersten Lyrics hat er bereits in den 90ern verfasst und aufgenommen. Seither hat er nie aufgehört zu schreiben. Gerade in einer Zeit, in der KI-Texte immer allgegenwärtiger werden, wirkt seine handgemachte Schreibe relevanter denn je.

Das neueste Album bewegt sich zwischen kalter Analyse und persönlichen Geschichten, zwischen technischer Raffinesse und roher Direktheit. Mal präzise wie ein sauber gesetzter Satzanschlag, mal sperrig und kantig wie eine alte Taste, die hängen bleibt. Produziert wurde “Schriibmaschine” gemeinsam mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten leOne. Für Scratches zeigt sich einmal mehr DJ Showdown verantwortlich. Entstanden ist ein modernes Soundbild, das gleichzeitig den Geist einer vergangenen Rap-Ära in sich trägt.

1996 gründete Texter (damals noch unter dem Pseudonym Dior) zusammen mit Tinguely dä Chnächt und Kia das Rap-Kollektiv SLM52. Nach der EP «Satz für Satz bis zum Grändsläng» im Jahr 2000 und dem Album «So laufts mängisch» (2006) starteten die einzelnen Crew-Mitglieder ihre Solopfade. Seit dem Namenswechsel zu Texter ist «Schriibmaschine» nach «Warte» (2015), «Drum» (2020), “Züri de Janeiro” (2022) und “Züri de Janeiro 2” bereits sein fünftes Soloalbum. Texter lebt in Zürich und in Rio de Janeiro.

Bisherige Produktionen:

2000 SLM 52 “Satz für Satz bis zum Grändsläng” (EP), 2001 Dior alias Diomed “Melodie/Bruchstück” (Maxi), 2006 SLM 52 “So laufts mängisch” (Album), 2015 Texter “Warte” (Album), 2020 Texter “Drum” (Album), 2022 Texter “Züri de Janeiro” (Album), 2025 Texter “Züri de Janeiro 2” (Album), 2026 Texter “Schriibmaschine” (Album). Dazu diverse Features…

Tracks, die sich auch sehen lassen können, gibts auf YouTube. Hier einer davon.